Kyoto – wer einmal kommt, kommt immer wieder

2018-01-31
MSI Blog

Kyoto – wer einmal kommt, kommt immer wieder….

  • 1.5 Millionen Einwohner
  • 14 Millionen Übernachtungen
  • 55 Millionen Besucher im Jahr
  • 17 UNESCO Kultur Welt Erbe Stätten in und um Kyoto

Was ist es, dass einfach immer mehr und mehr Besucher in diese Stadt zieht?

Nach Nara wurde Kyoto im Jahre 794 Japans zweite Hauptstadt und blieb das Zentrum für mehr als tausend Jahre bis etwa 1869. Während dieser Jahrhunderte

wurden – für und durch Shogune, Mönche und auch wohlhabende Kaufleute –

hunderte von teils atemberaubenden Tempeln und Schreinen errichtet; das ganze Leben und die ganze Stadt mit Umland beinflusst und befruchtet von der Anwesenheit des Tennos und seines Hofstaats in ihrer Mitte, was langfristig zu einer einzigartigen, detailbesessenen Raffinesse führte bis hin zur Kyoto Küche, Kaiseki-Menüs mit allen Gängen auch heutzutage nach wie vor mehr Meisterwerke der Kunst als lediglich perfektes Abendessen.

Kyoto war, ist und wird wohl auch immer das Herz Japans bleiben, auch wenn Städte wie Tokyo oder Osaka wesentlich grösser und auch wirtschaftlich viel stärker geworden sind. Die Tatsache, dass Kyoto auch während des zweiten Weltkrieges von jeglichen Bombardierungen verschont blieb mit allen seinen

einzigartigen Stätten und Schätzen unversehrt, trug dann noch mal in unermesslicher Weise dazu bei, eine der grössten weltweiten Attraktionen zu werden.

Die zehn meistbesuchten Stätten sind wohl diese:

  • Kinkaku-ji – der Goldene Tempel
  • Kiyomizu-dera Tempel
  • Fushimi Inari Schrein
  • Tofuku-ji Tempel
  • Nijo-jo Schloss
  • Kyotogosho Kyoto Kaiserlicher Palast
  • Arashiyama Bambus Wald und Kameyama Zug und Boot Touren
  • Shimogamo Jinja Schrein
  • Kamigamo Jinja Schrein
  • Ginkaku-ji der Silber Tempel

Auch wenn etwa während der Hauptsaison die internationale Bekanntheit und die sehr grosse Anzahl von Touristen in der Regel die meistbesuchten Stätten regelrecht verstopfen, der Verkehr zeitweise nahezu zum Stillstand kommt und die Hotels fast alle vollbesetzt sind, gibt es nach wie vor genügend grandiose

Orte zum Besuchen, still und ohne Menschenmassen auf Schritt und Tritt.


Aber in Kyoto dreht sich keinesfalls alles etwa um Welt Kultur Erbe Stätten, angesehen, abgehakt und erledigt, die ganze Stadt wird stetig in Schuss gehalten. Ein Spaziergang etwa durch das Gion Viertel mit seinen konservierten und – Machiya – genannten Stadhäusern und alten Teehäusern, wo Sie vielleicht auch einmal eine Geisha auf dem Weg zu Ihrer nächsten Vorstellung sehen können.

Oder das Higashiyama Viertel im Osten. wo Kyotos alte Traditionen fortgeführt werden mit uralten Holzgebäuden, in denen seit Jahrhunderten an der gleichen Stelle die gleichen Familien ihre Geschäfte haben und Besucher wie auch Pilger seit alters her mit allem Nötigen versorgen.

Sollten Sie interessiert sein an raffiniertesten Kochkuensten, dann führt kein Weg vorbei am Pontocho Viertel – hier finden Sie original japanische Gasthäuser ( Ryokan genannt) mit hunderten von Jahren Geschichte wie auch Top Restaurants nebeneinander und mit authentischem Kyoryouri bzw Kyoto Kaiseki Ryori auf der exklusiven Speisekarte. Ein Kaiseki Menü kommt – abhängig von der Art der Zubereitung des gewünschten Dinners – in einem seit jeher festgelegten genauen Ablauf von Gängen und ist nicht nur der absolute Dinner-Höhepunkt allein vom Geschmack her, sondern meist auch ein kaum nachvollziebarer Augenschmaus.

Es gibt so unfassbar viele Dinge in Kyoto zu sehen und auch zu erfahren, dass es immer schwieriger wird, das alles in so limitierte, eigene Worte zu fassen.

Drum, vielleicht ist es der beste Weg, Kyoto selbst zu Wort kommen zu lassen und zu hören und zu sehen, wie Kyoto sich selbst beschreibt:

http://www.kyototourism.org/en/destinations/kyoto/index.html

Lassen Sie es sich gutgehen und wir wünschen Ihnen Allen einen wunderschönen, unvergesslichen Aufenthalt in Japan!

 

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